Interkulturelle Studien: Polen und Deutsche in Europa

Stimmen von Studierenden

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Im Bachelor habe ich Deutsch-Polnische Studien an den Universitäten Łódź und Regensburg studiert. Ich habe mich für den EuPoD entschieden, weil ich mich für die deutsch-polnischen Beziehungen, besonders aber für beide Sprachen interessiere und mein Wissen zu diesen Themen vertiefen wollte. Am Studium hat mir die gemütliche Atmosphäre besonders gut gefallen. Im Vergleich zu populären Studiengängen wie Jura oder BWL kannten wir uns unter den Studierenden und Dozent*innen sehr gut. Da jede*r Student*in aus verschiedenen Ausbildungsbereichen kam, konnte man sich mit den anderen über seine Erfahrungen austauschen. An Kiel als Studienstandort hat mir die Nähe den skandinavischen Ländern besonders gut gefallen - als Studierende*r kann man sehr günstig nach Dänemark, Schweden oder sogar Norwegen fahren und die schönsten Orte Nordeuropas besichtigen.

Am Auslandssemester in Poznań hat mir der DaF-Unterricht besonders gut gefallen. Die Dozent*innen haben den Unterricht interessant gestaltet. Außerdem hat mir die Architektur der Stadt sehr gefallen, vor allem das Institut für Polnische Philologie, wo wir auch Unterricht hatten. 

Im Rahmen des Studiums habe ich ein Praktikum bei der Polnischen Botschaft in Berlin absolviert. Ich habe gelernt, wie man politische Berichte schreibt, habe an verschiedenen Delegationen teilgenommen und diese auch protokolliert. Jeden Tag habe ich an einer Presseschau teilgenommen und konnte beobachten, wie die deutsch-polnische, politische Ebene analysiert wird. Außerdem war ich als Übersetzerin tätig und habe verschiedene Berichte und Dokumente übersetzt. 

Nach dem Abschluss habe ich begonnen, in einer Sprachschule zu arbeiten. Der DaF-Unterricht während des Studiums in Kiel und Poznań haben mich gut auf die Tätigkeit als Sprachlehrerin vorbereitet. 

(Angelika Ziółkowska)

 

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Foto: St. Strasburger

Ich habe mich für das EuPoD-Studium entschieden, weil es für mein Interesse an Polen und an der deutsch-polnischen Geschichte den idealen Rahmen bot. Die interdisziplinäre Ausrichtung auf die Bereiche Politik- und Rechtswissenschaften, Geschichte, Germanistik und Polonistik schaffen eine ideale Basis für ein späteres Berufsleben, das an polnisch-deutsche Beziehungen und Themenbereiche anknüpft.  Diese Interdisziplinarität hat mir besonders gut gefallen. Für das EuPoD-Studium sollte man unbedingt bereits über gute Polnischkenntnisse verfügen oder zumindest eine hohe Bereitschaft mitrbingen, die Sprache innerhalb von zwei Semestern intensiv, auch über das Studienangebot hinaus, zu lernen.

Im Rahmen des Studiums habe ich ein Praktikum im Deutsche Polen-Institu Darmstadt absolviert. Dabei habe ich Einblick in eine der wichtigsten Institutionen deutsch-polnischer Zusammenarbeit erhalten, konnte an interessanten Projekten (z.B. "Polen in der Schule") mitwirken, meine erste kleine Übersetzung aus dem Polnischen anfertigen und wertvolle Bekanntschaften schließen.

Nach dem Abschluss war ich freiberuflich als Kulrutjournalistin tätig, unter anderem für die Kulturzeitschrift des Goethe-Instituts. Daneben habe ich als Lektorin/Korrektorin und Übersetzerin essayistischer und literarischer Texte gearbeitet. Seit einigen Jahren unterrichte ich freiberuflich Deutsch als Fremdsprache. 

(Simone Falk) 

 

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EuPoD war die ideale Fortführung meines Bachelorstudiengangs (Deutsch-Polnische Studien an den Universitäten Łódź und Regensburg). So konnte ich meine eigene Vergangenheit und Familiengeschichte weiter besser verstehen, meine Sprachkenntnisse ausbauen und noch viel mehr über die deutsch-polnischen Beziehungen lernen. Die Möglichkeit, sich eigene Schwerpunkte im Studium zu setzen haben mich dann ebenso überzeugt wie die Kooperation und enge Zusammenarbeit zwischen der CAU Kiel und der Adam-Mickiewicz-Universität Poznań. Am Studium haben mir die Vielfalt der Kurse, die Nähe und der Austausch mit den Dozent*innen und die sehr gute Betreuung durch die Studiengangskoordinator*innen besonders gut gefallen.

Kiel als Studienstandort punktet durch seine Nähe zum Meer. Wenn die Vorlesungen oder Kurse aus waren, habe ich mich gerne an die Kiellinie begeben. Dort kann man nämlich wunderbar am Wasser entlang spazieren und vorbeifahrende Schiffe oder Boote beobachten. Ansonsten hat mir auch der grüne Campus mit dem eigenen Uni-Teich sehr gefallen! 

Im Rahmen des Studiums habe ich ein Praktikum im Polnischen Institut in Düsseldorf absolviert. Mich hat nämlich die Arbeit in einem kulturellen Institut sehr interessiert. Schon am ersten Tag habe ich mich unfassbar wohl gefühlt. Die Studienhalte, die ich gelernt habe, waren sehr hilfreich für die Zeit im Polnischen Institut. Sei es nun die polnische Sprache, Wissen über die polnische und deutsche Geschichte oder Kultur oder auch einfach nur interkulturelle Kompetenzen. Zudem hatte ich jeden Tag mit Deutschen oder Polen Kontakt, die das Institut besucht haben. Dabei waren neben den interkulturellen Kompetenzen auch etwas Fingerspitzengefühl sehr wertvoll. Entweder hat man beide Seiten zusammengeführt, Diskussionen geleitet oder auch einfach nur zugehört. In dieser Zeit habe ich die deutsch-polnischen Beziehunegn aktiv erlebt und auch mitgestaltet. 

Ich bin nach dem Abschluss direkt ins Berufsleben gestartet. Nach einem einjährigen Trainneeship in einer Münchner PR-Agentur habe ich eine Stelle im Vertrieb eines Start-Ups bekommen, das Lernvideos für Studierende auf einer Online-Plattform anbietet. 

(Mike Kaluza)

 

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Auf der Schlittschuhbahn in Poznań während des Auslandssemesters.

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Cześć!

Ich heiße Josephine und habe 2017 angefangen "Interkulturelle Studien: Polen und Deutsche in Europa" an der Uni Kiel zu studieren. Meinen Bachelorabschluss habe ich an der Uni Greifswald in Slawistik und Skandinavistik gemacht. Ich habe mich für den EuPoD-Studiengang entschieden, weil ich mehr über Polen erfahren wollte, aber nicht nur über die Literatur, sondern auch über die Geschichte und die Politik. Außerdem hat mich die Partnerschaft mit der Adam-Mickiewicz-Universität in Posen gereizt, da man dadurch scho während des Studiums Kontakte mit den polnischen Studierenden schließen kann, die im 2. Semester nach Kiel kommen und durch die man dann im 3. Semester in Posen willkommen geheißen wird.

Mein Ausslandssemester in Posen war meine schönste Erfahrung im Studium und ich kann es nur jedem empfehlen. Posen ist eine wunderschöne Stadt, die für jeden etwas zu bieten hat. Es gibt eine schöne Altstadt, viele Museen, einige Seen, einen Zoo, viele gute Kneipen und Restaurants und viele junge Leute. 
Am EuPoD-Studium gefällt mir vor allem die Betreuung, da es kein überfüllter Studiengang ist, findet jedes Problem und jeder Vorschlag Gehör. 

Auch wenn ich anfangs unsicher war, weil mein Polnisch noch nicht so gut gewesen ist, bin ich drangeblieben und konnte mich so stetig verbessern und hatte sogar an einem Übersetzunsgkurs sehr großen Spaß (einige Monate vorher undenkbar für mich). 
Also wenn mal irgendwas schwierig wirkt...nicht aufgeben, irgendwann macht es "Klick". 

Falls ihr noch Fragen habt, schreibt mich gerne an: stu211904@mail.uni-kiel.de

(Josephine Meyer)

 

 

 

Nach meinem Lehramtsstudium Germanistik an der Technischen Universität Koszalin (Polen) wollte ich gerne ein neues Land kennenlernen. An iel als Studienstandort hat mir besonders gefallen, dass die Stadt keine Megametropole ist, sie aber trotzdem attraktive Freizeitmöglichkeiten bietet (eines meiner lustigsten Erlebnisse während des Studiums war die Teilnahme am Kieler Entenrennen). Für das EuPoD-Studium sollte man viel Neugier (Neugier ist Anfang aller Weisheit) mitbringen. Besonders wichtig ist die Bereitschaft, sich unvoreingenommen mit Menschen, Fragen und Problemen auseinanderzusetzen. 

Im Rahmen meines Studiums habe ich mehrere Praktika bei Volkswagen Poznań absolviert und habe Einblicke in die Abteilung Kommunikation und Compliance erhalten. Dadurch konnte ich Erfahrungen in einem internationalen Arbeitsumfeld sammeln, erste Kontakte knüpfen und innovative Arbeitsformen kennenlernen. 

Für meinen weiteren beruflichen Weg - seit 2019 bin ich in der Abteilung Prozessmanagement und Systementwicklung der Volkswagen AG in Wolfsburg tätig - waren viele Fähigkeiten von Bedeutung, die ich während des Studiums erworben habe, darunter fremdsprachliche Kompetenzen, Projektleitungsfähigkeiten, Kommunikationskompetenz und interkulturelle Kompetenzen. 

Zusammengefasst bietet der EuPoD also eine hervorragende Möglichkeit, Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen zu begegnen und sich über die deutsche/polnische/deutsch-polnische Geschichte, Politik, Literatur (auch im europäischen Kontext) auszutauschen. Abschließend habe ich noch zwei Tipps für die aktuellen EuPoD-Studierenden: Macht Praktika während des Studiums oder engagiert euch ehrenamtlich und lernt Fremdsprachen!

(Monika Jagiello)